Winter - der Stresstest für unsere Haut

    Hautpflegetipps für den Winter

    Der ständige Wechsel von winterlicher, oftmals nasser Kälte zu trockener Heizungsluft in den Innenräumen bedeutet Stress für unsere Haut und beeinträchtigt die natürliche Schutzfunktion der Hautbarriere.

    Die Haut gerät aus der Balance, trocknet aus und ihre Elastizität vermindert sich. Die Folge können trockene Hautpartien, ein fahler Teint, Trockenheitsfältchen, Schuppungen, ein Spannungsgefühl, ein ungleichmäßiges Hautbild, Trockenheitsekzeme und Hautrisse sein. 

    Um unsere Haut bestmöglich zu schützen, zu unterstützen und zurück in eine gesunde Balance zu bringen, haben wir heute ein paar einfache Tipps für deine Hautpflegeroutine im Winter für dich zusammengefasst:

     1.     Eine milde und pH-neutrale Gesichtsreinigung & -pflege. 

    PH-neutral bedeutet, dass sowohl der Cleanser, als auch deine Pflegeprodukte auf den natürlichen pH-Wert der Haut eingestellt sind. Dieser liegt bei 4,5 – 5,5. Zudem sollte auf reizende, austrocknende Inhaltsstoffe, wie Alkohole oder harsche Tenside - insbesondere jetzt - komplett verzichtet werden. Morgens am besten nur mit Wasser oder einem milden, alkoholfreien Gesichtswasser reinigen.

    2.     Den Feuchtigkeitsverlust der Haut ausgleichen. 

    Intensiv feuchtigkeitsspendende Produkte mit Wirkstoffen, wie Hyaluronsäure, Aloe Vera oder Glycerin füllen die Feuchtigkeitsdepots der Haut wieder auf. Allgemein sollte deine Hautpflegeroutine im Winter etwas reichhaltiger gestaltet werden und der Anteil an Lipiden im Gegensatz zum Sommer erhöht werden, um die Hautschutzbarriere aktiv zu unterstützen und weiteren Feuchtigkeitsverlust zu verhindern.

    3.     Feuchtigkeit für die Nacht, Lipide für den Tag.

    Während du in der Nacht deine Feuchtigkeitsdepots mit einer feuchtigkeitsspendenden Pflege (z.b. Refreshing Face Fluid) auffüllst, gilt es am Tag die natürlichen Hautfette zu unterstützen. Auch wenn wir es sonst eher gewohnt sind die reichhaltigere Pflege in der Nacht anzuwenden, empfiehlt es sich bei kalten Temperaturen die Haut tagsüber mit einer reichhaltigen bzw. lipidhaltigeren Pflege zu schützen. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt sollte tagsüber (bei längerem Aufenthalt im Freien - Spaziergang, Joggen etc.) sogar auf wasserhaltige Pflegeprodukte verzichtet und ausschließlich auf pflanzliche Lipide gesetzt werden, da das Wasser auf der Haut gefrieren und somit die Hautschutzbarriere angreifen kann.

    Ein wasser- und alkoholfreies Gesichtsöl, wie das Day & Night Face Oil, bietet sich für die Hautpflege im Winter besonders gut an. Die pflanzlichen Lipide sind denen der Haut so ähnlich, dass sie optimal von der Haut absorbiert werden und ihre Schutzfunktion gegenüber Umwelteinflüssen unterstützen können. Solltest du dich noch nicht an die pure Pflege mit Gesichtsölen herantrauen, kannst du das Öl auch als „Schutzschild“ vor TEWL (TransEpidermal Water Loss) über dein Feuchtigkeitsprodukt auftragen oder für die Nacht einige Tropfen in deine Pflege mischen.

    4.     Sonnenschutz!

    Sowohl im Sommer als auch im Winter gilt: der letzte Step deiner morgendlichen Hautpflegeroutine sollte immer ein Sonnenschutz sein. Insbesondere wenn wir uns in Schneegebieten aufhalten, ist die Sonneneinstrahlung durch die Reflektion extrem hoch! Das Sonnenschutzprodukt am Abend immer gründlich abreinigen und keine Tagespflege mit SPF als Nachtpflege auftragen.

    Mehr über empfehlenswerte Lichtschutzfilter liest du in unserem Online- Artikel "Mineralischer oder chemischer UV-Filter?".