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    Der Zellzyklus der Haut

    Wer sich wünscht, am Abend eine Gesichtspflege aufzutragen und am nächsten Morgen mit einem völlig veränderten und makellosen Hautbild aufzuwachen, den müssen wir mit diesem Artikel leider etwas ernüchtern.

    Der Zellzyklus der Haut beträgt etwa 30 Tage (von der neuen Zelle bis zum Hornschüppchen), verlangsamt sich jedoch mit zunehmendem Alter stetig und sollte daher auch immer bei der Hautpflege berücksichtigt werden.

    Zum einen kann der Zellzyklus durch bestimmte Wirkstoffe und kosmetischen Anwendungen stimuliert werden und zum anderen ist er einer der Hauptgründe, warum bei der Hautpflege Geduld gefragt ist. Eine sofortige und tiefenwirksame Veränderung des Hautbildes durch Pflegeprodukte gibt es nicht. Produkte, die einen Soforteffekt versprechen oder erzeugen, arbeiten meist nur in der Hornschicht und liefern beispielsweise ein sofortiges, pralles Erscheinungsbild der Haut, indem sie die Hornschicht intensiv durchfeuchten und aufquellen, was aber keinen nachhaltigen Pflegeeffekt in tieferen Hautregionen darstellt. Selbiges gilt für Produkte, die lediglich auf der Haut aufliegen und somit ein umgehend glattes und ebenmäßiges Hautbild verschaffen. Dieser Effekt wird meistens durch den Einsatz von Silikonen und Mineralölen erzeugt.

    Für eine langfristige Verbesserung des Hautbildes und um aktiv der Hautalterung entgegenzuwirken, sollte immer eine Pflege gewählt werden, die durch Wirkstoffe, die in der Tiefe arbeiten können, eine unterstützende Wirkung auf die natürlichen Funktionen der Haut hat und somit langfristige Ergebnisse liefert. 

    Alles was in der Tiefe arbeitet, braucht zum einen Geduld und zum anderen Kontinuität.

    Um tiefenwirksame Hautpflegeergebnisse erreichen zu können, gilt es immer mindestens einen Regenerationszyklus (4 bis 6 Wochen) abzuwarten und sich eine regelmäßige Pflegeroutine zu schaffen. Dabei kann es durchaus auch zu Erstverschlimmerungen kommen, was nicht bedeutet, dass die Pflege nicht „funktioniert“, nicht vertragen wird oder ungeeignet ist. Dem können vielfältige Ursachen zugrunde liegen, auf die wir gerne noch einmal intensiver eingehen. 

    Eines sei gesagt: Durchhalten! Und unbedingt von einem zu häufigen Kosmetika-Wechsel absehen.